Einführung in Wirkungslogiken – Wirkung verstehen, beschreiben und weiterdenken

Mi, 17.06.2026
16:00 Uhr

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Wirkung steht im Zentrum vieler sozialer Vorhaben, sie bleibt aber oft unscharf. Der Workshop bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in Wirkungslogiken und unterstützt dabei, die eigene Wirkung klarer zu fassen, verständlich zu kommunizieren und gezielt weiterzuentwickeln.

Gemeinsam klären wir, was „Wirkung“ im Kontext Sozialunternehmertum bedeutet, unterscheiden zwischen Aktivitäten, Outputs und Outcomes und arbeiten mit einfachen Wirkungslogiken. Im Fokus steht das eigene Vorhaben: Mithilfe eines Wirkungs-Canvas reflektieren die Teilnehmenden ihr gesellschaftliches Problem, ihre Zielgruppen und angestrebte Veränderungen – und machen erste Annahmen sichtbar und überprüfbar.

Wirkung wird dabei nicht als starres Messinstrument verstanden, sondern als praktisches Werkzeug, um Ideen zu schärfen, strategische Entscheidungen zu treffen und anschlussfähig für Kommunikation, Kooperation und Finanzierung zu werden. Peer-Feedback und Beispiele aus der Praxis helfen, die eigene Wirkungslogik weiterzudenken und nächste Schritte abzuleiten.

Für Gründungsinteressierte, Sozialunternehmer:innen und Social Startups in der frühen Aufbauphase.

Kurze Profile der Workshopgebenden

Threads & Tits – Agency for Change ist eine Design- und Beratungsagentur mit Schwerpunkt auf sozial-ökologischer Transformation. Ihre Arbeit verbindet systemische Organisationsberatung mit kreativen, partizipativen Methoden aus Design, künstlerischer Praxis und Bildungsarbeit.

Threads & Tits verbinden analytisch-methodisches Denken mit praktisch-kreativer Umsetzung. Wirkung verstehen sie dabei nicht als lineare Zielerreichung, sondern als kollektiven Lernprozess. Wirkungsorientierung dient ihnen als Werkzeug, um Transformationsprozesse zu reflektieren, Ziele zu schärfen und iterativ nachzusteuern.

Dank ihres starken Netzwerks in Berlin und darüber hinaus – u. a. in den Bereichen Soziale Ökonomie, Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit, digitale Kulturen, Kreativwirtschaft und Gemeinwohlökonomie – sind sie nah an den aktuellen Bedarfen des Sektors. Ihr Ansatz: Gestaltung als Werkzeug für Veränderung zu nutzen und gemeinsam mit Organisationen an wünschenswerten, ökologisch gerechten Zukünften zu arbeiten.